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Zum Thema KHV
Das Problem: Was ist KHV? Ein 1998 erstmals beschriebener Herpesvirus, der speziell bei Karpfen große Verluste bringen kann. Infektionen bei Speise-, Natur- und Koikarpfen sind möglich. Der Virus kann durch andere Fische z. B. Stör, Goldfisch usw. übertragen werden. Wo gibt es KHV? Es gibt kaum noch Länder ohne bestätigte KHV Infektionen. In
der EU wurden überall KHV Infektionen nachgewiesen. Alle Koi-Importländer
haben bereits offizielle KHV-Fälle. Die Krankheit: Bisheriges Wissen über den Virus: Ein infizierter Koi kann aktive Viren aber auch einen
sogenannten Carrierstatus (Virusträger ohne aktiven Virus) haben. Man geht
davon aus, daß das aktive Virus bei Temperaturen zwischen
18-26°C infektiös ist. Dabei treten häufig sehr hohe
Verluste mit folgenden Begleiterscheinung auf: Ablösung der Schleimhaut und/oder
Kiemennekrose. Eine Gesundheitsdiagnose rein über das Erscheinungsbild des Koi (Schleimhaut, Augen, Schwimmverhalten usw.) hat keine Aussagekraft über den wahren Gesundheitszustand. Die Diagnose Natürlich gibt es auch viele weitere Krankheiten die starke
Verluste nach sich ziehen. Von einer Virusinfektion kann man nur sprechen, wenn
durch PCR-Test´s ein entsprechender Nachweis dafür vorliegt. PCR-Teste werden von mehreren Instituten angeboten. Falls Sie einen solchen Test durchführen lassen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Der Handel weltweit ist gefordert Verantwortung zu zeigen! Der Name Koi Kichi steht schon immer für höchste Qualität und diese Philosophie wird auch in Zukunft unser Handeln bestimmen. Die Vorbeugung in Japan: Die japanische Regierung lässt Koizüchter überprüfen
und nur KHV-freie Betriebe dürfen exportieren. Auf diese Untersuchungen kann
man sich jedoch nicht alleine verlassen. Einen kompletten Schutz wird es bei
diesem Problem niemals geben, da es noch keine sichere Testmethode am lebenden
Tieren gibt. -Anzeigepflicht- in Deutschland: Auch im Zierkarpfenbereich besteht eine anzeigepflicht. Unsere Vorbeugung schon heute:
Nicht nur bunt, sondern auch gesund! Das Problem sollte nicht unterschätzt werden! Den Schaden
durch kranke Fische tragen Sie als Kunde häufig alleine! Fragen Sie Ihren Koihändler nach seinen geplanten Vorbeuge-Maßnahmen!!! Koi Koi Koi für den nächsten Koikauf Der Vollständigkeit halber aber nicht zu empfehlen! "Behandlung"..... ?: Sollte die Diagnose positiv auf KHV sein, so kann der Bestand nach jetzigem Stand der Wissenschaft durch eine Erhöhung der Temperatur über 30°C zum Teil gerettet werden. Problem dieser Methode: Alle überlebenden Koi haben den Virus gehabt und sind somit ggf. Überträger (Carrier oder Ausscheider). Auf diese Art und Weise immunisierte Koi sind somit nicht mehr als gesund zu bezeichnen. Bei Neubesatz mit gesunden Koi besteht die Gefahr einer KHV-Erkrankung dieser Tiere! Fazit: Momentan kann dieses Problem nicht behandelt werden. In Israel wurde bereits ein Impfstoff entwickelt, ob dieser jedoch in der EG (beziehungsweise Deutschland) eine Zulassung bekommt ist fraglich.
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